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Kräuter zum Räuchern
Beschreibung und Wirkung
Alantwurzel
Alantwurzel duftet sehr angenehm warm nach frischem Brot und Banane. Die
Räucherung ist hilfreich bei Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Melancholie,
sie beruhigt bei Anspannung und Stress, harmonisiert und stärkt die innere
Kraft. Alanträucherung wirkt Dämonen abwehrend und gibt Schutz vor
krankmachenden Einflüssen, es symbolisiert die Sonne und gibt Kraft.
Duftbotschaft: Licht aus der Wurzel.
Angelikawurzel
Angelikawurzel, auch Engelwurz, duftet kräftig erdig- warm und leicht scharf.
Die Räucherung stärkt die ich Kraft, wirkt erdend, gibt Selbstvertrauen und Mut
zu Entscheidungen. Sie ist vor allem ein großer Lichtbringer, hilft in dunklen
Momenten und, wie der name schon sagt- Engelwurz- verbindet sie Dich mit den
Engelkräften. Duftbotschaft: den eigenen Weg gehen. Man kann die Ankelikawurzel
gut bei Mutlosigkeit und Existenzangst räuchern.
Beifuß
Beifuss duftet bittersüß und warm-erdig. Die Räucherung wirkt entspannend,
wärmend und beruhigend auf die Nerven. Er gibt Energie und stärkt die
Lebenskraft. Man sagt ihm große reinigende Kraft nach. Beifuss kann zusammen mit
anderen beruhigenden Kräutern für guten Schlaf verräuchert werden.
Duftbotschaft: Konzentration auf das Eigentliche, sehen, wie die Dinge wirklich
sind. Eine Räucherung gilt als Schutzzauber gegen Böses und Gefahr. Man
verwendet ihn als Begleiter von Transformationen, wenn eine Entscheidung
erfordert wird oder an Wendepunkten im Leben zum Beispiel bei Initiations- und
Übergangsritualen. Er gilt als Schwellenpflanze. Beifuß Räucherwerk kann helfen
das Alte hinter sich zu lassen, nach innen zu schauen und Hinweise aus den
Unbewussten zu erhalten. Beifuss wurde schon von den Germanen und Kelten bei
Ritualen verräuchert. Überall, wo er wächst, spielt er eine Rolle als
Schamanenpflanze, er öffnet die Seele für hohe, göttliche Schwingungen und wirkt
reinigend und schützend. Die Griechen weihten den Beifuss als Frauenkraut der
Mondgöttin Artemis. Die Chinesische Medizin verwendet den Beifuss zur
Moxibustion.
Damiana
Damiana duftet warm, krautig, süßlich grün. Damiana Räucherwerk weckt
Lebensfreude, Leidenschaft und Leichtigkeit, wirkt entkrampfend, stimulierend,
aphrodisierend. Duftbotschaft: dem Ruf der Sinnlichkeit folgen. Verwenden Sie
eine DamianaRäucherung als erfrischende, anregende Räucherung, am besten auf dem
Räuchersieb in Verbindung mit einem Harz. Für mich ist Damiana ein Frauenkraut,
es unterstützt die Weiblichkeit und Sinnlichkeit. In Mexiko und der Karibik ist
Damiana als Aphrodisiakum bekannt. Es wird geraucht, geräuchert und in
Liebestränken verarbeitet. Die indianische Medizin kennt Damiana als Räucherung
bei Asthma.
Eichenmoos
Eichenmoos sind Flechten von verschiedenen Bäumen, vor allem auf Eichen; eine
Räucherung für Sicherheit und Selbstvertrauen, hilft Loslassen, unterstützt
Wandlung und Transformation und wirkt erdend, ausgleichend. Ich verwende
Eichenmoos als Räucherwerk Zutat, wenn es um das Zusammenführen von Gegensätzen,
innere Spannungen oder Übergänge in eine neue Zeit geht. Außerdem ist es neben
Beifuß wunderbar für Räucherungen zu einem neuen Lebensabschnitt geeignet.
Fenchel ganz
Fenchel süß, grün, duftet frisch, fruchtig, anisartig; Fenchelräucherungen
wirken tröstend, wärmend, entspannend und aufbauend bei Stress und Nervosität.
Durch seinen anisartigen Duft lässt sich Fenchel gut in erfrischende,
ausgleichende Mischungen einbauen.
Guajakholz
Guajakholz ist ein extrem hartes, harziges Holz mit vanillig leichtem,
holzigen Duft. Es wirkt als Räucherung anregend und stimulierend bei ängstlicher
Zurückhaltung und dämpfend bei zu leidenschaftlichem Temperament. Duftbotschaft:
hier sind Feinsinn und Kraft vereint.
Hopfenblüten
Hopfenzapfen duften baldrianähnlich. Sie werden gerne in beruhigende,
entspannende und Schlaf fördernde Räuchermischungen gegeben. Sie sind besser nur
in geringen Mengen zu verwenden und auf dem Räuchersieb, da sie auf Räucherkohle
schnell verbrannt sind.
Ingwer
Ingwer duftet fruchtig, warm und würzig, er wirkt als Räucherung wärmend und
aktivierend, er stärkt und fördert innerliches Wachstum. Ingwer ist eine der am
meisten wärmenden Pflanzen, er ist super bei Kältegefühl und Erkältungen. Ich
verwende Ingwer gerne um etwas in Bewegung zu bringen. Im Gegensatz zu Rosmarin,
der einen kräftigen Impuls für Tatkraft gibt, ist die ingwer Räucherung eher
anhaltend, aber bestimmt in der aktivierenden Wirkung.
Iriswurzel
Iriswurzel duftet warm, balsamisch. Als Räucherung harmonisiert sie, löst
Blockaden, heilt seelische Wunden und stärkt Intuition und Liebe. Iriswurzel ist
eine klassische Zutat für Liebeszauber, zum Beispiel mit Rosenblüten, Weihrauch,
Tolubalsam, Styrax, Damiana. Die griechische Göttin Iris begleitet die
Sterbenden entlang des Regenbogens ins Land des ewigen Friedens, darum wurde in
der Antike der Räucherduft der Iris verwendet, um den Sterbenden den Weg zu
erleichtern.
Jasminblüten
Jasminblüten duften warm, leicht fruchtig, leider nicht so betöhrend, wie die
frischen Blüten. Sie verglimmen auch auf dem räuchersieb sehr schnell und
sollten darum besser in Mischungen auf dem Sieb verräuchert werden. Jasminblüten
wirken als Räucherung antidepressiv, aphrodisierend und sind gut bei Angst und
Niedergeschlagenheit.
Johanniskraut
Johanniskraut duftet als Räucherung warm, leicht frisch, blumig. Es öffnet
den Geist, fördert Vertrauen, wirkt beruhigend und stressabbauend. Johanniskraut
wird als Tee empfohlen bei leichten Depressionen, es ist ein Sonnenkraut und
kann die Lebensgeister und die Freude wieder wecken. Johanniskraut sollte besser
auf dem Räuchersieb verräuchert werden, es kann aber auch pulverisiert mit
anderem Räucherwerk auf die Kohle gelegt werden. Günstig für eine
Abendräucherung ist zum Beispiel Sandarak, Styrax. oder Weihrauch zum beleben
und Dammar für die Lichtkraft.
Kakaoschale
Kakaoschale duftet warm und sinnlich leicht, wie Kakao. Die Räucherung bringt
eine appetitliche Sinnlichkeit und ist gut geeignet für Liebesräucherungen und
zum gemütlich entspannen. Duftbotschaft: sich aufgerichtet und getröstet fühlen.
Kalmuswurzel
Kalmuswurzel duftet holzig, orientalisch, ledrig, zimtig-scharf. Die
Räucherung kann Selbstbewusstsein und die Einstellung zu Erfolg stärken. Sie
gibt Energie, kräftigt, stärkt die Nerven und hilft bei seelischer Erschöpfung.
Zusammen mit zum Beispiel Styrax und Mastix wird der Duft feiner und milder.
Duftbotschaft: sich feinsinnige Wahrnehmung erlauben. Kalmus kann gut für
Erfolgsräucherungen eingesetzt werden.
Kamille europäisch
Kamille duftet balsamisch-kräuterig, Als Räucherung bringt sie Wärme und
Geborgenheit, wirkt schützend, aufbauend, erdend und beruhigend. Kamille kann
Blockierungen lösen und den Solarplexus öffnen.
Kardamon ohne Schale ganz
Kardamom duftet frisch zitronig, später fruchtig, leicht scharf, Kardamom
wirkt als Räucherung aufbauend, aufmunternd, belebend, erhellend und ermärmend
und kann gut in Erfolgs- und Krafträucherungen eingebaut werden.
Koriander Samen ganz
Koriander duftet frisch würzig, dann feiner. Die Räucherung stärkt, klärt die
Gedanken, zerstreut negatives Denken und wird gerne verwendet bei Schock, Angst,
Müdigkeit und Antriebsschwäche. Koriander kann helfen das innere Gleichgewicht
und die Ruhe wieder zu finden. In der arabischen Welt gilt Koriander
Räucherwerk als magisches Mittel um Unheil abzuwehren und das Umfeld energetisch
auszugleichen. Koriander wird dort oft mit Benzoe-Harz gemischt. Koriander kann
als Räucherung verbinden, zum Beispiel bei Gesprächen zur Klärung von Problemen
oder innerer Zerrissenheit. Oder man verbrennt ihn an Plätzen mit großer Unruhe
um Frieden und Ausgleich zu schaffen zusammen mit Myrrhe, Sandarak, Sandelholz…
Lavendel Blüten
Lavendel duftet frisch, süß. Eine Lavendel Räucherung belebt, klärt, reinigt,
verbindet, baut auf, erfrischt, wirkt ausgleichend und bringt Frieden und
Sanftmut, bei Nervosität, Ärger, Depression. Lavendel kann nehmen, was an
Energie zu viel ist und geben, was zu wenig ist. Lavendel Räucherungen wirken
Insektenabweisend.
Lebensbaum
Lebensbaum duftet herb, waldig. Beim Räuchern stärkt es die körperliche
Verfassung, wirkt Insekten abweisend und unterstützt die Einbeziehung
ausgegrenzter Themen in das Lebenskonzept. Duftbotschaft: Konzentration auf die
Wirklichkeit. Lebensbaum kann gut in Räuchermischungen für Kraft und Erneuerung
gegeben werden.
Lemongras
Lemomgras duftet frisch, waldig, sommerlich-süß. Die Räucherung wirkt
aktivierend, anregend und öffnend für frischen Schwung; Duftbotschaft: das Neue
ist willkommen. Lemongras sollte besser in Räuchermischungen und auf dem
Räuchersieb verräuchert werden, da es sehr leicht brennzlig riecht, wenn es zu
heiß wird.
Moschuskörner ganz
Moschuskörner entwickeln einen moosig grünen, schwer süßen Duft, das
Räucherwerk fördert die Triebhaftigkeit und Sinnlichkeit, wirken erotisierend
und krampflösend. Moschuskörner werden gerne in Liebes Räucherungen getan und
können ganz oder im Mörser zerstoßen verwendet werden, wodurch sich der Duft
besonders gut entwickelt.
Myrte
Myrte duftet laubartig, wirkt als räucherwerk klärend und reinigend Sie
verhilft zu Einsicht und Vergebung, unterstützt Meditation und wird bei
Verzweiflung, Angst und Verspannung geräuchert.
Nelke geschnitten
Nelke duftet Frisch, würzig warm, feurig. Die Räucherung stärkt Kreativität
und Intuition, zerstreut negative Gedanken, wirkt insektenabweisend, anregend,
erwärmend. Sie sollte in der Räuchermischung nur in Maßen eingesetzt werden, da
sie recht intensiv ist.
Orangenschale Schnitt
Orangenschale duftet frisch, warm und leicht wie Orange. Ein anregend,
harmonisierend, erwärmend, schützend und stärkendes Räucherwerk. Orangenschale
ist eine Gute Räucherung für die Winterzeit, da sie Geborgenheit und Wärme
vermittelt. Man kann auch frische Schalen von -am besten undgespritzten- Orangen
auf das Räuchersieb legen.
Palo Santo
Palo Santo, heiliges Holz, duftet holzig warm, aromatisch, betöhrend. Böse
Geister scheuen diesen Duft, gute Geister werden von ihm angezogen, sagt man in
Südamerika. Eine Räucherung mit Palo Salto schafft Ruhe und Ausgeglichenheit und
bringt eine optimistische Grundstimmung. Ideal ist das Räucherwerk bei Ärger und
Spannung. Duftbotschaft: das Herz darf leicht werden. Palo Santo ist für mich
fast psychoaktiv, der Duft geht sofort auf eine erhöht Wahrnehmung. Eine alte
“Zauberpflanze”.
Patchouli
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Patchouli duftet intensiv, schwer erdig-warm ein wenig nach altem Keller oder
Erde. Patchouli Räucherwerk wirkt erotisierend, erdend, kräftigend, beruhigend,
ausgleichend und Stimmung aufhellend. Die Räucherung nimmt Angst und
Unsicherheit und verhilft zu tiefer Erdung und Kraft. Patchouli wirkt
sinnlich-erotisch, wenn man den Duft mag. Es passt gut zu Guggul, Vetiver und
Sandelholz. Patchouliduft soll Motten fernhalten. Duftbotschaft: Urvertrauen und
starke Präsenz. Eine Räucherung mit Patchouli eignet sich, um Vertrauen und
Erdung zu finden. Für mich ist Patchouli die Pflanze, die am besten Ängste
nehmen kann, so ist sie in geringen Mengen Bestandteil verschiedener
Räuchermischungen. Patchouli gibt der orientalischen Mischung eine schwere,
erdige, sinnliche Note. Die Patchoulipflanze ist mit der Minze verwand. Der
typische Geruch dieser Pflanze entsteht erst durch einen Gärungsprozess nach dem
Ernten.
Pfefferminze
Pfefferminze duftet frisch minzig, später krautig. Pfefferminze ist eine
Räucherung zur Lufterfrischung. Sie bringt in Fluss, wirkt klärend auf den
Geist, entspannend auf die Nerven und vitalisierend auf den Körper.
Duftbotschaft: Anstoß zum Handeln. Eine schöne Zutat für sommerlich frisches
Räuchern.
Ringelblumen Blütenblätter
Die Blütenblätter der Ringelblume duften zart und warm. Die Ringelblumen
räucherung bringt Lichtkraft und steht symbolisch als Verbindung zur Sonne. Da
die zarten Blüten schnell verglimmen, sollten sie sie besser auf der Duftlampe
räuchern und in Räuchermischungen verarbeiten. Für eine Räucherung mit
besonderer Lichtkraft vielleicht mit Dammar, Copal und Rosmarin.
Rosenblütenblätter rot
Rosenblütenblätter duften bekannt blumig süß und warm. Auf der Räucherkohle
verbrennen die Blüten sehr schnell und man hat wenig vom Duft, darum sind sie
auf dem Räuchersieb, am besten in Räuchermischungen gut aufgehoben, oder werden
als Pulver zerrieben mit anderem Räucherwerk auf die Kohle gelegt. Rose wirkt
beruhigend, entspannend, aphrodisierend, herzöffnend, sie fördert Liebe und das
Loslassen fester Strukturen. Rose passt zu vielen anderen Räucherstoffen, vor
allem Sandarak, Mastix, Benzoe Siam.
Rosmarin
Rosmarin duftet würzig, heiß und erfrischend. Er ist eine Räucherung für
Tatkraft und Veränderung. Rosmarin muntert auf und stärkt den Willen, wirkt
schützend, klärend, reinigend, erfrischend. Rosmarin gibt einen starken Impuls
etwas zu tun und kann gut in Räuchermischungen für Kreativität,
Konzentration, Reinigung und Erfolg gemischt werden.
Salbei
Salbei duftet stark, aromatisch, harzig. Die Räucherung ist ein
hervorragendes Reinigungsmittel für Räume und Aura, Salbei wehrt negative
Einflüsse ab, kräftigt, klärt und stärkt. Man kann den Salbei in der
Räucherschale ohne Kohle entzünden und er glimmt gut, wenn man ein wenig Luft
zufächelt. Zur Aurareinigung kann man sich über die Räucherschale stellen oder
den Rauch rings um sich mit einer Feder verteilen. Zur Raumreinigung geht man
mit der Räucherschale durch alle Räume, achten sie darauf, das ein Fenster
leicht geöffnet ist, damit die unerwünschten Energien abziehen können.
Salbeistick
Salbeibündel aus Weißem Salbei. Das Salbeibündel wird angezündet und
ausgeblasen, dann glimmen die Blätter weiter und man kann mit dem Bündel zur
Reinigung der Räume herumgehen und den Rauch eventuell mit einer Feder
verteilen.
Sandelholz kleine Splitter
Sandelholz duftet wunderbar weich und balsamisch. Ein Hochgenuss. Die
SandelholzRäucherung schafft sofort eine Atmosphäre der Geborgenheit, Ruhe und
des Friedens. Sie führt in die eigene Mitte, lässt sich als Teil des Ganzen
empfinden und hilft sich dem Strom des Lebens und der Liebe vertrauensvoll
hinzugeben. Sandelholz wirkt aufbauend, beruhigend, besänftigend und
spannungslösend. Die Räucherung verlangsamt ohne schläfrig zu machen und ist
somit gut geeignet bei Stress und Hektik. Duftbotschaft: der tragende Boden.
Sandelholz gehört in jede indische Räuchermischung. Es passt zu fast allen
anderen Düften. Auch alleine kann Sandelholz gut verräuchert werden, auf
Räucherkohle oder auf dem Räuchersiebsieb, wo es einen noch feineren Duft
hervorbringt. Die tibetische Heilkunde verwendet Sandelholz als Heilmittel bei
seelischer Auszehrung durch zuviel Kopfarbeit und Gedankenkonstruktionen. Das
weiße Sandelholz kommt aus Südostindien, nur dort wachsen die Bäume mit dem
unverwechselbar duftenden Holz. Sandelholz wächst als Halbschmarotzer gerne auf
den Wurzeln anderer Bäume und entzieht ihnen zum Teil Nährstoffe. Sandelholz
gilt in Indien als Sinnbild der Lebenkraft. Als ayurvedisches Heilmittel gilt es
als bitter, kühlend, beruhigend und zusammenziehend und wird für die Behandlung
vieler Leiden verwendet.
Sternanis Schnitt
Sternanis Schnitt duftet frisch nach Anis. Die Räucherung löst verspannte
Vorstellungen, wirkt harmonisierend, tröstend, aphrodisierend und erwärmend. Er
wird geräuchert für Vertrauen, Frische und Tiefe.
Süßgras, Mariengras
Süßgras, auch Mariengras, Sweetgras oder Vanillegras genannt ist vor allem
bei den Prärieindianern als Räucherstoff und in der Medizin von großer
Bedeutung. Es duftet süß nach Kumarin und Vanille, wie frisch geschnittenes
Gras. Die Süßgrasräucherung wirkt atmosphärisch reinigend und schafft eine
positive, friedliche Stimmung und wird auch für Leichtigkeit, Loslassen,
Heiterkeit und Heilung geräuchert. Es kann eine Gemeinschaft gut aufeinander
einstimmen. Man Räuchert zur Reinigung am Besten erst Salbei und dann Süßgras.
Thymian
Thymian duftet herb, würzig und wird gerne bei körperlicher und geistiger
Schwäche und Müdigkeit geräuchert. Das Räucherwerk gibt Mut, baut auf, fördert
die Konzentration, Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft. Thymian ist eher ein
Einzelgänger und passt oft nicht so gut zu anderen Räucherpflanzen, er kann aber
gut mit Harzen gemischt auf Kohle und Sieb verräuchert werden.
Tonkabohne
Tonkabohnen können auch als Glücksbringer und zum Schutz getragen werden. Sie
duften als Räucherung sehr angenehm würzig-süß, vanilleartig und kräftig und
sollten auf jeden Fall vor dem Räuchern zerkleinert werden. Tonkabohne wirkt
stimmungsaufhellend, seelisch ausgleichend und erwärmend. Eine schöne Zutat für
Liebesräucherungen und für den Abend.
Traumkraut
Traumkraut, Calea Zacatechichi ist eine wichtige Mysterienpflanze der Mayas
und Indianer. Die Räucherung klärt, entspannt und verstärkt die Traumphasen im
Schlaf. Es sollte mit Harzen wie Copal zur Anregung oder Sandarak am Abend
gemischt werden, da der Duft krautig schwer und nicht so lecker ist. Traumkraut
kann für Visionen und Innenschau geräuchert werden, am besten in einem Ritual.
Vetiver Wurzel
Vetiver duftet erdig, holzig schwer. Vetiver ist die Wurzel des
Vetivergrases, das in Asien wegen der weit verzweigten Wurzeln gerne als
Erosionsschutz gepflanzt wird. Eine Vetiverräucherung wirkt erdend,
erotisierend, beruhigend und lösend bei Anspannung. Sie fördert das
Körperbewusstsein. Vetiver bringt auch schon in kleinen Mengen in der Mischung
Bodenhaftung und den typisch orientalisch schweren Duft. Es läßt sich mit vielen
vor allem süßlichen Räucherstoffen gut mischen.
Wacholderbeeren
Wacholderbeeren duften stark, frisch, waldig, aromatisch. Als Räucherung
bringen sie starken Schutz, vertreiben dunkle Energien und haben eine leicht
desinfizierende Wirkung. Wacholder reinigt, stärkt, gibt Mut und Klarheit. Man
kann die Wacholderbeeren in Räuchermischungen geben, die Kraft bringen sollen
nach Krankheit oder Schwäche und um Räume mit neuer Lebensenergie aufzuladen,
auch zur Konzentration. Wacholderbeeren lassen sich gut mit anderen würzigen
oder frischen Räucherpflanzen mischen. Zum Beispiel Salbei, Burgunderharz,
Sandarak. wacholder wirkt leicht Insekten abwehrend.
Wacholderspitzen USA
Wacholderspitzen aus Amerika duften süß-warm, kraftvoll, aromatisch, waldig.
Der Wacholder ist ein Baum der Kraft. Die Räucherung wirkt aufbauend,
zentrierend, innerlich reinigend und heilend. Traditionell begleitet dieses
Räucherwerk Gebet, Schwitzhütte und heilige Lieder, da der würdevolle Räucheduft
die Gebete direkt zum Schöpfer aller Dinge bringt. Wacholderspitzen stehen für
Klarheit im Geist.
Wahrsagesalbei
Der Wahrsagesalbei fällt in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz und
darf leider nicht mehr verkauft werden.
Weißer Salbei
Weißer Salbei, Sage, Steppenbeifuß duftet intensiv-aromatisch. Der Weiße
Salbei wird für spirituelle Reinigungen, zur Vertreibung von Krankheitsgeistern
und negativen Kräften verwendet. Diese Pflanze ist den Indianern überall heilig
und wird bei Heilungszeremonien, Sonnentanz und Schwitzhütten verräuchert und
kann auch als Talisman getragen werden. Duftbotschaft: auf das Wesentliche
schauen. Der Weiße Salbei kann in Räuchermischungen verarbeitet werden oder
einzeln in der Räucherschale entzündet werden, wo er auch ohne Kohle glimmt. ein
sehr starker Pflanzenhelfer!
Yerba santa
Yerba santa hat einen würzig warmen, grün harzigen Duft. Yerba Santa heißt
Heiliges Kraut, was darauf hindeutet, das die Pflanze den Indianern schon lange
eine heilige Kraftpflanze ist. Die Räucherung besitzt stark heilende Kraft,
neutralisiert negative Einflüsse und krankmachende Kräfte oder
Vorstellungen. Yerba Santa kann innere Schwäche, Ängste und innere Verletzungen
mindern und in Vertrauen und Stärke umwandeln. Das Räucherwerk fördert einen
inneren Reifeprozess.
Zedernholz
Zedernholz duftet süß, aromatisch, waldig. Eine Zedernholz Räucherung
entspannt, verbindet und sensibilisiert für feinstoffliche Energien. Die Zeder
ist ein Baum mit großer Kraft, der Vitalität, Würde, Stärke und Lebenskraft
repräsentiert. Zedernspitzen werden gerne als Opferräucherung, zur Versöhnung,
für Kraft, Selbstvertrauen und Wohlstand verräuchert. Zedernrauch kann gut zur
Reinigung von Atmosphäre und Gegenständen genutzt werden und besitzt
insektenabwehrende Kraft.
Zedernspitzen
Zedernspitzen duften süß, aromatisch, waldig. Eine Räucherung entspannt,
verbindet und sensibilisiert für feinstoffliche Energien. Die Zeder ist ein Baum
mit großer Kraft, der Vitalität, Würde, Stärke und Lebenskraft repräsentiert.
Zedernspitzen werden gerne als Opferräucherung, zur Versöhnung, für Kraft,
Selbstvertrauen und Wohlstand verräuchert. Zedernrauch kann gut zur Reinigung
von Atmosphäre und Gegenständen genutzt werden.
Zimtrinde ceylon Schnitt
Zimtrinde duftet typisch zimtig, süß, erdig, holzig, schwer und warm. Die
Räucherung öffnet das Herz, entspannt und gibt eine warme, gemütliche
Atmosphäre. Zimt kann gut in sinnliche, warme Räuchermischungen gegeben werden
und läßt sich gut mit verschiedenen Harzen und Räuchrkräutern kombinieren.
Zitronenschale geschnitten
Zitronenschale duftet zitonig frisch, später fruchtig warm. Sie gibt der
Mischung eine frische, freie Komponente. man kann auch frische Zitronenschalen
auf das Räuchersieb legen. |
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