Kräuter zum Räuchern

Beschreibung und Wirkung

 

Alantwurzel

Alantwurzel duftet sehr angenehm warm nach frischem Brot und Banane. Die Räucherung ist hilfreich bei Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Melancholie, sie beruhigt bei Anspannung und Stress, harmonisiert und stärkt die innere Kraft. Alanträucherung wirkt Dämonen abwehrend und gibt Schutz vor krankmachenden Einflüssen, es symbolisiert die Sonne und gibt Kraft. Duftbotschaft: Licht aus der Wurzel.

Angelikawurzel

Angelikawurzel, auch Engelwurz, duftet kräftig erdig- warm und leicht scharf. Die Räucherung stärkt die ich Kraft, wirkt erdend, gibt Selbstvertrauen und Mut zu Entscheidungen. Sie ist vor allem ein großer Lichtbringer, hilft in dunklen Momenten und, wie der name schon sagt- Engelwurz- verbindet sie Dich mit den Engelkräften.  Duftbotschaft: den eigenen Weg gehen. Man kann die Ankelikawurzel gut bei Mutlosigkeit und Existenzangst räuchern.

Beifuß

Beifuss duftet bittersüß und warm-erdig. Die Räucherung wirkt entspannend, wärmend und beruhigend auf die Nerven. Er gibt Energie und stärkt die Lebenskraft. Man sagt ihm große reinigende Kraft nach. Beifuss kann zusammen mit anderen beruhigenden Kräutern für guten Schlaf verräuchert werden. Duftbotschaft: Konzentration auf das Eigentliche, sehen, wie die Dinge wirklich sind. Eine Räucherung gilt als Schutzzauber gegen Böses und Gefahr. Man verwendet ihn als Begleiter von Transformationen, wenn eine Entscheidung erfordert wird oder an Wendepunkten im Leben zum Beispiel bei Initiations- und Übergangsritualen. Er gilt als Schwellenpflanze. Beifuß Räucherwerk kann helfen das Alte hinter sich zu lassen, nach innen zu schauen und Hinweise aus den Unbewussten zu erhalten. Beifuss wurde schon von den Germanen und Kelten bei Ritualen verräuchert. Überall, wo er wächst, spielt er eine Rolle als Schamanenpflanze, er öffnet die Seele für hohe, göttliche Schwingungen und wirkt reinigend und schützend.  Die Griechen weihten den Beifuss als Frauenkraut der Mondgöttin Artemis. Die Chinesische Medizin verwendet den Beifuss zur Moxibustion.

Damiana

Damiana duftet warm, krautig, süßlich grün. Damiana Räucherwerk weckt Lebensfreude, Leidenschaft und Leichtigkeit, wirkt entkrampfend, stimulierend, aphrodisierend. Duftbotschaft: dem Ruf der Sinnlichkeit folgen. Verwenden Sie eine DamianaRäucherung als erfrischende, anregende Räucherung, am besten auf dem Räuchersieb in Verbindung mit einem Harz. Für mich ist Damiana ein Frauenkraut, es unterstützt die Weiblichkeit und Sinnlichkeit. In Mexiko und der Karibik ist Damiana als Aphrodisiakum bekannt. Es wird geraucht, geräuchert und in Liebestränken verarbeitet. Die indianische Medizin kennt Damiana als Räucherung bei Asthma.

Eichenmoos

Eichenmoos sind Flechten von verschiedenen Bäumen, vor allem auf Eichen; eine Räucherung für Sicherheit und Selbstvertrauen, hilft Loslassen, unterstützt Wandlung und Transformation und wirkt erdend, ausgleichend. Ich verwende Eichenmoos als Räucherwerk Zutat, wenn es um das Zusammenführen von Gegensätzen, innere Spannungen oder Übergänge in eine neue Zeit geht. Außerdem ist es neben Beifuß wunderbar für Räucherungen zu einem neuen Lebensabschnitt geeignet.

Fenchel ganz

Fenchel süß, grün, duftet frisch, fruchtig, anisartig; Fenchelräucherungen wirken tröstend, wärmend, entspannend und aufbauend bei Stress und Nervosität. Durch seinen anisartigen Duft lässt sich Fenchel gut in erfrischende, ausgleichende Mischungen einbauen.

Guajakholz

Guajakholz ist ein extrem hartes, harziges Holz mit vanillig leichtem, holzigen Duft. Es wirkt als Räucherung anregend und stimulierend bei ängstlicher Zurückhaltung und dämpfend bei zu leidenschaftlichem Temperament. Duftbotschaft: hier sind Feinsinn und Kraft vereint.

Hopfenblüten

Hopfenzapfen duften baldrianähnlich. Sie werden gerne in beruhigende, entspannende und Schlaf fördernde Räuchermischungen gegeben. Sie sind besser nur in geringen Mengen zu verwenden und auf dem Räuchersieb, da sie auf Räucherkohle schnell verbrannt sind.

Ingwer

Ingwer duftet fruchtig, warm und würzig, er wirkt als Räucherung wärmend und aktivierend, er stärkt und fördert innerliches Wachstum. Ingwer ist eine der am meisten wärmenden Pflanzen, er ist super bei Kältegefühl und Erkältungen. Ich verwende Ingwer gerne um etwas in Bewegung zu bringen. Im Gegensatz zu Rosmarin, der einen kräftigen Impuls für Tatkraft gibt, ist die ingwer Räucherung eher anhaltend, aber bestimmt in der aktivierenden Wirkung.

Iriswurzel

Iriswurzel duftet warm, balsamisch. Als Räucherung harmonisiert sie, löst Blockaden, heilt seelische Wunden und stärkt Intuition und Liebe. Iriswurzel ist eine klassische Zutat für Liebeszauber, zum Beispiel mit Rosenblüten, Weihrauch, Tolubalsam, Styrax, Damiana. Die griechische Göttin Iris begleitet die Sterbenden entlang des Regenbogens ins Land des ewigen Friedens, darum wurde in der Antike der Räucherduft der Iris verwendet, um den Sterbenden den Weg zu erleichtern.

Jasminblüten

Jasminblüten duften warm, leicht fruchtig, leider nicht so betöhrend, wie die frischen Blüten. Sie verglimmen auch auf dem räuchersieb sehr schnell und sollten darum besser in Mischungen auf dem Sieb verräuchert werden. Jasminblüten wirken als Räucherung antidepressiv, aphrodisierend und sind gut bei Angst und Niedergeschlagenheit.

Johanniskraut

Johanniskraut duftet als Räucherung warm, leicht frisch, blumig. Es öffnet den Geist, fördert Vertrauen, wirkt beruhigend und stressabbauend. Johanniskraut wird als Tee empfohlen bei leichten Depressionen, es ist ein Sonnenkraut und kann die Lebensgeister und die Freude wieder wecken. Johanniskraut sollte besser auf dem Räuchersieb verräuchert werden, es kann aber auch pulverisiert mit anderem Räucherwerk auf die Kohle gelegt werden. Günstig für eine Abendräucherung ist zum Beispiel Sandarak, Styrax. oder Weihrauch zum beleben und Dammar für die Lichtkraft.

 Kakaoschale

Kakaoschale duftet warm und sinnlich leicht, wie Kakao. Die Räucherung bringt eine appetitliche Sinnlichkeit und ist gut geeignet für Liebesräucherungen und zum gemütlich entspannen. Duftbotschaft: sich aufgerichtet und getröstet fühlen.

Kalmuswurzel

Kalmuswurzel duftet holzig, orientalisch, ledrig, zimtig-scharf. Die Räucherung kann Selbstbewusstsein und die Einstellung zu Erfolg stärken. Sie gibt Energie, kräftigt, stärkt die Nerven und hilft bei seelischer Erschöpfung. Zusammen mit zum Beispiel Styrax und Mastix wird der Duft feiner und milder. Duftbotschaft: sich feinsinnige Wahrnehmung erlauben. Kalmus kann gut für Erfolgsräucherungen eingesetzt werden.

Kamille europäisch

Kamille duftet balsamisch-kräuterig, Als Räucherung bringt sie Wärme und Geborgenheit, wirkt schützend, aufbauend, erdend und beruhigend. Kamille kann Blockierungen lösen und den Solarplexus öffnen.

Kardamon ohne Schale ganz

Kardamom duftet frisch zitronig, später fruchtig, leicht scharf, Kardamom wirkt als Räucherung aufbauend, aufmunternd, belebend, erhellend und ermärmend und kann gut in Erfolgs- und Krafträucherungen eingebaut werden.

Koriander Samen ganz

Koriander duftet frisch würzig, dann feiner. Die Räucherung stärkt, klärt die Gedanken, zerstreut negatives Denken und wird gerne verwendet bei Schock, Angst, Müdigkeit und Antriebsschwäche. Koriander kann helfen das innere Gleichgewicht und die Ruhe wieder zu finden. In der arabischen Welt gilt Koriander Räucherwerk als magisches Mittel um Unheil abzuwehren und das Umfeld energetisch auszugleichen. Koriander wird dort oft mit Benzoe-Harz gemischt. Koriander kann als Räucherung verbinden, zum Beispiel bei Gesprächen zur Klärung von Problemen oder innerer Zerrissenheit. Oder man verbrennt ihn an Plätzen mit großer Unruhe um Frieden und Ausgleich zu schaffen zusammen mit Myrrhe, Sandarak, Sandelholz…

Lavendel Blüten

Lavendel duftet frisch, süß. Eine Lavendel Räucherung belebt, klärt, reinigt, verbindet, baut auf, erfrischt, wirkt ausgleichend und bringt Frieden und Sanftmut, bei Nervosität, Ärger, Depression. Lavendel kann nehmen, was an Energie zu viel ist und geben, was zu wenig ist. Lavendel Räucherungen wirken Insektenabweisend.

Lebensbaum

Lebensbaum duftet herb, waldig. Beim Räuchern stärkt es die körperliche Verfassung, wirkt Insekten abweisend und unterstützt die Einbeziehung ausgegrenzter Themen in das Lebenskonzept. Duftbotschaft: Konzentration auf die Wirklichkeit. Lebensbaum kann gut in Räuchermischungen für Kraft und Erneuerung gegeben werden.

 Lemongras

Lemomgras duftet frisch, waldig, sommerlich-süß. Die Räucherung wirkt aktivierend, anregend und öffnend für frischen Schwung; Duftbotschaft: das Neue ist willkommen. Lemongras sollte besser in Räuchermischungen und auf dem Räuchersieb verräuchert werden, da es sehr leicht brennzlig riecht, wenn es zu heiß wird.

Moschuskörner ganz

Moschuskörner entwickeln einen moosig grünen, schwer süßen Duft, das Räucherwerk fördert die Triebhaftigkeit und Sinnlichkeit, wirken erotisierend und krampflösend. Moschuskörner werden gerne in Liebes Räucherungen getan und können ganz oder im Mörser zerstoßen verwendet werden, wodurch sich der Duft besonders gut entwickelt.

Myrte

Myrte duftet laubartig, wirkt als räucherwerk klärend und reinigend Sie verhilft zu Einsicht und Vergebung, unterstützt Meditation und wird bei Verzweiflung, Angst und Verspannung geräuchert.

Nelke geschnitten

Nelke duftet Frisch, würzig warm, feurig. Die Räucherung stärkt Kreativität und Intuition, zerstreut negative Gedanken, wirkt insektenabweisend, anregend, erwärmend. Sie sollte in der Räuchermischung nur in Maßen eingesetzt werden, da sie recht intensiv ist.

Orangenschale Schnitt

Orangenschale duftet frisch, warm und leicht wie Orange. Ein anregend, harmonisierend, erwärmend, schützend und stärkendes Räucherwerk. Orangenschale ist eine Gute Räucherung für die Winterzeit, da sie Geborgenheit und Wärme vermittelt. Man kann auch frische Schalen von -am besten undgespritzten- Orangen auf das Räuchersieb legen.

Palo Santo

Palo Santo, heiliges Holz, duftet holzig warm, aromatisch, betöhrend. Böse Geister scheuen diesen Duft, gute Geister werden von ihm angezogen, sagt man in Südamerika. Eine Räucherung mit Palo Salto schafft Ruhe und Ausgeglichenheit und bringt eine optimistische Grundstimmung. Ideal ist das Räucherwerk bei Ärger und Spannung. Duftbotschaft: das Herz darf leicht werden. Palo Santo ist für mich fast psychoaktiv, der Duft geht sofort auf eine erhöht Wahrnehmung. Eine alte “Zauberpflanze”.

Patchouli  .

Patchouli duftet intensiv, schwer erdig-warm ein wenig nach altem Keller oder Erde. Patchouli Räucherwerk wirkt erotisierend, erdend, kräftigend, beruhigend, ausgleichend und Stimmung aufhellend. Die Räucherung nimmt Angst und Unsicherheit und verhilft zu tiefer Erdung und Kraft. Patchouli wirkt sinnlich-erotisch, wenn man den Duft mag. Es passt gut zu Guggul, Vetiver und Sandelholz. Patchouliduft soll Motten fernhalten. Duftbotschaft: Urvertrauen und starke Präsenz. Eine Räucherung mit Patchouli eignet sich, um Vertrauen und Erdung zu finden. Für mich ist Patchouli die Pflanze, die am besten Ängste nehmen kann, so ist sie in geringen Mengen Bestandteil verschiedener Räuchermischungen. Patchouli gibt der orientalischen Mischung eine schwere, erdige, sinnliche Note. Die Patchoulipflanze ist mit der Minze verwand. Der typische Geruch dieser Pflanze entsteht erst durch einen Gärungsprozess nach dem Ernten.

Pfefferminze

Pfefferminze duftet frisch minzig, später krautig. Pfefferminze ist eine Räucherung zur Lufterfrischung. Sie bringt in Fluss, wirkt klärend auf den Geist, entspannend auf die Nerven und vitalisierend auf den Körper. Duftbotschaft: Anstoß zum Handeln. Eine schöne Zutat für sommerlich frisches Räuchern.

Ringelblumen Blütenblätter

Die Blütenblätter der Ringelblume duften zart und warm. Die Ringelblumen räucherung bringt Lichtkraft und steht symbolisch als Verbindung zur Sonne. Da die zarten Blüten schnell verglimmen, sollten sie sie besser auf der Duftlampe räuchern und in Räuchermischungen verarbeiten. Für eine Räucherung mit besonderer Lichtkraft vielleicht mit Dammar, Copal und Rosmarin.

 Rosenblütenblätter rot

Rosenblütenblätter duften bekannt blumig süß und warm. Auf der Räucherkohle verbrennen die Blüten sehr schnell und man hat wenig vom Duft, darum sind sie auf dem Räuchersieb, am besten in Räuchermischungen gut aufgehoben, oder werden als Pulver zerrieben mit anderem Räucherwerk auf die Kohle gelegt. Rose wirkt beruhigend, entspannend, aphrodisierend, herzöffnend, sie fördert Liebe und das Loslassen fester Strukturen. Rose passt zu vielen anderen Räucherstoffen, vor allem Sandarak, Mastix, Benzoe Siam.

Rosmarin

Rosmarin duftet würzig, heiß und erfrischend. Er ist eine Räucherung für Tatkraft und Veränderung. Rosmarin muntert auf und stärkt den Willen, wirkt schützend, klärend, reinigend, erfrischend. Rosmarin gibt einen starken Impuls etwas zu tun und kann gut in Räuchermischungen für Kreativität, Konzentration, Reinigung und Erfolg gemischt werden.

Salbei

Salbei duftet stark, aromatisch, harzig. Die Räucherung ist ein hervorragendes Reinigungsmittel für Räume und Aura, Salbei wehrt negative Einflüsse ab, kräftigt, klärt und stärkt. Man kann den Salbei in der Räucherschale ohne Kohle entzünden und er glimmt gut, wenn man ein wenig Luft zufächelt. Zur Aurareinigung kann man sich über die Räucherschale stellen oder den Rauch rings um sich mit einer Feder verteilen. Zur Raumreinigung geht man mit der Räucherschale durch alle Räume, achten sie darauf, das ein Fenster leicht geöffnet ist, damit die unerwünschten Energien abziehen können.

 

Salbeistick

Salbeibündel aus Weißem Salbei. Das Salbeibündel wird angezündet und ausgeblasen, dann glimmen die Blätter weiter und man kann mit dem Bündel zur Reinigung der Räume herumgehen und den Rauch eventuell mit einer Feder verteilen.

Sandelholz kleine Splitter

Sandelholz duftet wunderbar weich und balsamisch. Ein Hochgenuss. Die SandelholzRäucherung schafft sofort eine Atmosphäre der Geborgenheit, Ruhe und des Friedens. Sie führt in die eigene Mitte, lässt sich als Teil des Ganzen empfinden und hilft sich dem Strom des Lebens und der Liebe vertrauensvoll hinzugeben. Sandelholz wirkt aufbauend, beruhigend, besänftigend und spannungslösend. Die Räucherung verlangsamt ohne schläfrig zu machen und ist somit gut geeignet bei Stress und Hektik. Duftbotschaft: der tragende Boden. Sandelholz gehört in jede indische Räuchermischung. Es passt zu fast allen anderen Düften. Auch alleine kann Sandelholz gut verräuchert werden, auf Räucherkohle oder auf dem Räuchersiebsieb, wo es einen noch feineren Duft hervorbringt. Die tibetische Heilkunde verwendet Sandelholz als Heilmittel bei seelischer Auszehrung durch zuviel Kopfarbeit und Gedankenkonstruktionen. Das weiße Sandelholz kommt aus Südostindien, nur dort wachsen die Bäume mit dem unverwechselbar duftenden Holz. Sandelholz wächst als Halbschmarotzer gerne auf den Wurzeln anderer Bäume und entzieht ihnen zum Teil Nährstoffe. Sandelholz gilt in Indien als Sinnbild der Lebenkraft. Als ayurvedisches Heilmittel gilt es als bitter, kühlend, beruhigend und zusammenziehend und wird für die Behandlung vieler Leiden verwendet.

Sternanis Schnitt

Sternanis Schnitt duftet frisch nach Anis. Die Räucherung löst verspannte Vorstellungen, wirkt harmonisierend, tröstend, aphrodisierend und erwärmend. Er wird geräuchert für Vertrauen, Frische und Tiefe.

  Süßgras, Mariengras

Süßgras, auch Mariengras, Sweetgras oder Vanillegras genannt ist vor allem bei den Prärieindianern als Räucherstoff und in der Medizin von großer Bedeutung. Es duftet süß nach Kumarin und Vanille, wie frisch geschnittenes Gras. Die Süßgrasräucherung wirkt atmosphärisch reinigend und schafft eine positive, friedliche Stimmung und wird auch für Leichtigkeit, Loslassen, Heiterkeit und Heilung geräuchert. Es kann eine Gemeinschaft gut aufeinander einstimmen. Man Räuchert zur Reinigung am Besten erst Salbei und dann Süßgras.

Thymian

Thymian duftet herb, würzig und wird gerne bei körperlicher und geistiger Schwäche und Müdigkeit geräuchert. Das Räucherwerk gibt Mut, baut auf, fördert die Konzentration, Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft. Thymian ist eher ein Einzelgänger und passt oft nicht so gut zu anderen Räucherpflanzen, er kann aber gut mit Harzen gemischt auf Kohle und Sieb verräuchert werden.

Tonkabohne

Tonkabohnen können auch als Glücksbringer und zum Schutz getragen werden. Sie duften als Räucherung sehr angenehm würzig-süß, vanilleartig und kräftig und sollten auf jeden Fall vor dem Räuchern zerkleinert werden. Tonkabohne wirkt stimmungsaufhellend, seelisch ausgleichend und erwärmend. Eine schöne Zutat für Liebesräucherungen und für den Abend.

Traumkraut

Traumkraut, Calea Zacatechichi ist eine wichtige Mysterienpflanze der Mayas und Indianer. Die Räucherung klärt, entspannt und verstärkt die Traumphasen im Schlaf. Es sollte mit Harzen wie Copal zur Anregung oder Sandarak am Abend gemischt werden, da der Duft krautig schwer und nicht so lecker ist. Traumkraut kann für Visionen und Innenschau geräuchert werden, am besten in einem Ritual.

Vetiver Wurzel

Vetiver duftet erdig, holzig schwer. Vetiver ist die Wurzel des Vetivergrases, das in Asien wegen der weit verzweigten Wurzeln gerne als Erosionsschutz gepflanzt wird. Eine Vetiverräucherung wirkt erdend, erotisierend, beruhigend und lösend bei Anspannung. Sie fördert das Körperbewusstsein. Vetiver bringt auch schon in kleinen Mengen in der Mischung Bodenhaftung und den typisch orientalisch schweren Duft. Es läßt sich mit vielen vor allem süßlichen Räucherstoffen gut mischen.

Wacholderbeeren

Wacholderbeeren duften stark, frisch, waldig, aromatisch. Als Räucherung bringen sie starken Schutz, vertreiben dunkle Energien und haben eine leicht desinfizierende Wirkung. Wacholder reinigt, stärkt, gibt Mut und Klarheit. Man kann die Wacholderbeeren in Räuchermischungen geben, die Kraft bringen sollen nach Krankheit oder Schwäche und um Räume mit neuer Lebensenergie aufzuladen, auch zur Konzentration. Wacholderbeeren lassen sich gut mit anderen würzigen oder frischen Räucherpflanzen mischen. Zum Beispiel Salbei, Burgunderharz, Sandarak. wacholder wirkt leicht Insekten abwehrend.

Wacholderspitzen USA

Wacholderspitzen aus Amerika duften süß-warm, kraftvoll, aromatisch, waldig. Der Wacholder ist ein Baum der Kraft. Die Räucherung wirkt aufbauend, zentrierend, innerlich reinigend und heilend. Traditionell begleitet dieses Räucherwerk Gebet, Schwitzhütte und heilige Lieder, da der würdevolle Räucheduft die Gebete direkt zum Schöpfer aller Dinge bringt. Wacholderspitzen stehen für Klarheit im Geist.

Wahrsagesalbei

Der Wahrsagesalbei fällt in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz und darf leider nicht mehr verkauft werden.

Weißer Salbei

Weißer Salbei, Sage, Steppenbeifuß duftet intensiv-aromatisch. Der Weiße Salbei wird für spirituelle Reinigungen, zur Vertreibung von Krankheitsgeistern und negativen Kräften verwendet. Diese Pflanze ist den Indianern überall heilig und wird bei Heilungszeremonien, Sonnentanz und Schwitzhütten verräuchert und kann auch als Talisman getragen werden. Duftbotschaft: auf das Wesentliche schauen. Der Weiße Salbei kann in Räuchermischungen verarbeitet werden oder einzeln in der Räucherschale entzündet werden, wo er auch ohne Kohle glimmt. ein sehr starker Pflanzenhelfer!

Yerba santa

Yerba santa hat einen würzig warmen, grün harzigen Duft. Yerba Santa heißt Heiliges Kraut, was darauf hindeutet, das die Pflanze den Indianern schon lange eine heilige Kraftpflanze ist. Die Räucherung besitzt stark heilende Kraft, neutralisiert negative Einflüsse und krankmachende Kräfte oder Vorstellungen. Yerba Santa kann innere Schwäche, Ängste und innere Verletzungen mindern und in Vertrauen und Stärke umwandeln. Das Räucherwerk fördert einen inneren Reifeprozess.

Zedernholz

Zedernholz duftet süß, aromatisch, waldig. Eine Zedernholz Räucherung entspannt, verbindet und sensibilisiert für feinstoffliche Energien. Die Zeder ist ein Baum mit großer Kraft, der Vitalität, Würde, Stärke und Lebenskraft repräsentiert. Zedernspitzen werden gerne als Opferräucherung, zur Versöhnung, für Kraft, Selbstvertrauen und Wohlstand verräuchert. Zedernrauch kann gut zur Reinigung von Atmosphäre und Gegenständen genutzt werden und besitzt insektenabwehrende Kraft.

Zedernspitzen

Zedernspitzen duften süß, aromatisch, waldig. Eine Räucherung entspannt, verbindet und sensibilisiert für feinstoffliche Energien. Die Zeder ist ein Baum mit großer Kraft, der Vitalität, Würde, Stärke und Lebenskraft repräsentiert. Zedernspitzen werden gerne als Opferräucherung, zur Versöhnung, für Kraft, Selbstvertrauen und Wohlstand verräuchert. Zedernrauch kann gut zur Reinigung von Atmosphäre und Gegenständen genutzt werden.

Zimtrinde ceylon Schnitt

Zimtrinde duftet typisch zimtig, süß, erdig, holzig, schwer und warm. Die Räucherung öffnet das Herz, entspannt und gibt eine warme, gemütliche Atmosphäre. Zimt kann gut in sinnliche, warme Räuchermischungen gegeben werden und läßt sich gut mit verschiedenen Harzen und Räuchrkräutern kombinieren.

Zitronenschale geschnitten

Zitronenschale duftet zitonig frisch, später fruchtig warm. Sie gibt der Mischung eine frische, freie Komponente. man kann auch frische Zitronenschalen auf das Räuchersieb legen.

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