Salben und Tinkturen

 

     Beschreibung und Wirkung

 

   Salbenherstellung ( Grundrezept )

Um eine Salbe herzustellen, braucht man keine besondere Ausstattung.
 

  • 1 – 3 Marmeladengläser

  • eine gute Küchenwaage (der ein gutes Mengengefühl)

  • 1 Holz- oder Glasstäbchen

  • 1 Topf

  • leere Salbentiegel (bekommt man in der Drogerie oder Apotheke)


genügen bereits.
 

Grundrezept

Man braucht:

  • Bienenwachs

  • Lanolin

  • Olivenöl oder Sonnenblumenöl

  • getrocknete oder frische Kräuter

  • oder schon vorbereitete Öle (z.B. Ringelblumenöl, Rosenöl, …)


Öle und Bienenwachs in einen Topf geben und vorsichtig erwärmen, bis sich das Fett und der Wachs geschmolzen ist und mit dem Holz- oder Glasstäbchen gut umrühren. Bienenwachs schmilzt bereits bei ca. 65°C, daher genügt diese Temperatur vollkommen für die Herstellung der meisten Salben.


Nach dem Umrühren die vorbereiteten Öle oder Kräuter dazugeben und gut umrühren.


Achtung

Bei frischen Kräutern muss man die für getrocknete Kräuter angegebene Menge verdoppeln, weil frische Kräuter wegen dem höheren Wassergehalt ihre Wirkstoffe im Gegensetz zu den getrockneten Kräutern nur in geringerer Konzentration abgeben.

Um die Konsistenz der noch flüssigen Salbe zu testen, lässt man ein wenig der Masse auf einem Teller kalt werden. Die erkaltete Salbe sollte sich gut und leicht auf der Haut verteilen lassen. Ist die Salbe zu hart geworden und lässt sich nur schwer auf der Haut verteilen, kann man noch etwas Bienenwachs oder Lanolin der warmen flüssigen Salbe zugeben, gut umrühren und noch einmal eine Probe auf dem Teller kalt werden lassen.

Sobald die richtige Konsistenz erreicht ist, kann die fertige, noch warme und flüssige Salbe durch ein Sieb abgeseiht und in die bereitstehenden Tiegel gefüllt werden. Die Tiefel sollen sorgfältig mit Namen der Salbe und Herstellungsdatum beschriftet werden. Nach dem Erkalten sollten die Tiegel gut verschlossen werden.